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Aktuelle Projekte | Keys  

KEYS – Innovative Modelle zur Integration von Lernen und Arbeit im Erwachsenenstrafvollzug

     
       
       
Ziele des Projekts      
  Ziel des Projekts war die Entwicklung und Umsetzung innovativer Modelle, die Erwachsenenbildung und Arbeit verknüpfen und formale, non-formale und informelle Kompetenzentwicklungsprozesse von Strafgefangenen unterstützen. Hintergrund dieses Ansatzes war die Erkenntnis, dass Strafgefangene weitgehend von Angeboten der Erwachsenenbildung ausgeschlossen sind. Insbesondere Gefangene, die in der Haftanstalt einer Arbeit nachgehen, haben kaum Zugang zu Bildungsmaßnahmen. Die Entwicklung von individuellen und sozialen Schlüsselkompetenzen spielt jedoch eine große Rolle für die gesellschaftliche Reintegration nach der Entlassung und für die Rückfallprävention.

Die Modelle sollten sowohl selbstorganisiertes Lernen Inhaftierter während des Arbeitsprozesses als auch in der Freizeit beinhalten. Darüber hinaus werden Modelle zur individualisierten Bedarfserhebung sowie zur Einbeziehung des Personals in Haftanstalten und Justizvollzugssystemen entwickelt.

Das Projekt KEYS wurde von einem Konsortium aus acht Partnerorganisationen in sechs europäischen Ländern über die Dauer von zwei Jahren durchgeführt. Die Besonderheit des Konsortiums bestand in der Aufteilung in eine Entwicklungsgruppe, in der innovative und flexibel einsetzbare Lernmodelle erarbeitet wurden, und in eine Reviewgruppe, die diese Modelle in der Vollzugspraxis erprobte.
Homepage des Projekts KEYS

   
Aufgaben des IBI      
 

Als Teil der Entwicklungsgruppe arbeitete das IBI eng mit dem Männervollzug in Neuruppin-Wulkow (Brandenburg) sowie dem Frauencomputerzentrum als Projektkoordinator zusammen. Nach einer Bestands- und Bedarfsanalyse der Bildungsmaßnahmen erfolgte die Entwicklung neuer Modelle unter Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse der Gefangenen sowie der Bedingungen in der Strafanstalt. Zusätzlich war das IBI verantwortlich für die projektinterne Evaluation.

     
         
 

Das Projekt wurde durch das Europäische Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen Grundtvig sowie das Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg gefördert.

     
         
       
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