"Zukunft in Forst" war ein Berufsbildungsprojekt des IBI für eine Stadt, die mit den Folgen des Strukturwandels kämpft. Der Niedergang der alten Industrie führt zu einer massiven Abwanderung vor allem junger Menschen. Gleichzeitig klagt die lokale Wirtschaft über einen Mangel an Fachkräften. Dabei ergaben Befragungen des IBI in Forst, dass viele Menschen ihre Zukunft vorzugsweise in ihrer Heimat sähen, wenn die wirtschaftlichen Gegebenheiten dies zuließen.


In Kooperation mit der Stadtverwaltung und der Wirtschaftsförderung wurde ein lokales Berufsbildungskonzept für die Stadt Forst (Lausitz) erarbeitet. Verschiedene Akteure der Berufsorientierung und -ausbildung entwickelten gemeinsam Strategien, um ihre Potentiale zu bündeln. Dabei sollten zukünftig benötigte Berufe gefördert, aber auch traditionelle Berufsfelder erhalten oder wiederbelebt werden. Andere Arbeitsschwerpunkte waren lokale Existenzgründungen und die Berücksichtigung regionaler Besonderheiten in der Berufsausbildung.


Die Bündelung der verschiedenen Partner unter einer Dachorganisation verankerte das Projekt in Forst. Gleichzeitig wurden junge Frauen und Männer in Forst bei ihrem Weg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt unterstützt. Die Suche nach wirtschaftlichen Potentialen, Zusatzqualifikationen für ansässige Handwerker und Unternehmer oder die Vernetzung unterschiedlicher Branchen oder Zweige, die voneinander profitieren können, ergänzten das Konzept.

                     
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