Das Projekt diente der Entwicklung und Etablierung einer erfolgreichen und frühzeitigen Gewalt- und
Drogenprävention für gefährdete Jugendliche in drei Sozialräumen (Flughafenstraße, Köllnische Heide,
Rixdorf) in Neukölln. Ziel war es, über bereits bestehende Angebote hinaus effektive Maßnahmen der
aufsuchenden Jugendsozialarbeit zu entwickeln. Ferner sollte die Vernetzung der Jugendsozialarbeit
mit anderen sozialen Trägern und Akteuren sowie der Verwaltung optimiert werden.
Das
IBI führte eine formative Evaluation durch. In der ersten Projektphase wirkte es bei der
Situationsanalyse mit. Später wurden Stärken und Schwächen des Projekts identifiziert sowie
Empfehlungen für die Verstetigung der Modellversuchsergebnisse formuliert. Methodisch richtete sich
die Evaluation schwerpunktmäßig qualitativ aus.
Ein zentraler Aspekt des Untersuchungskonzepts war die Erstellung eines Logischen Modells, gemeinsam entwickelt mit den Mitarbeiter/-innen des Projekts sowie weiteren Akteuren z. B. aus der Polizei, dem Quartiersmanagement und aus Jugend- oder Bildungseinrichtungen.