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Resozialisierung durch Digitalisierung

Resozialisierung durch Digitalisierung

Die Senatsverwaltung für Justiz,Verbraucherschutz und Antidiskriminierung Berlin (SenJustVA) beschreitet mit dem Forschungsprojekt „Resozialisierung durch Digitalisierung“ neue Wege zur Einbindung digitaler Medien in den Alltag des Justizvollzugs. Sie unterstreicht damit den Willen, die im politischen Raum befindliche Diskussion über die verstärkte Nutzung neuer Technologien und ihrer Angebote im Justizvollzug mit Leben zu füllen.

Das übergreifende Ziel des Forschungsprojekts in der JVA Heidering ist es, unter Beachtung der besonderen Sicherheitserfordernisse des Justizvollzuges, Gefangene – aber auch das betreuende Personal - strukturiert an die Nutzung neuer Medien heranzuführen, Arbeitsabläufe in der Anstalt durch auch von Gefangenen genutzte elektronische Medien zu unterstützen und Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Gefangene zu ermöglichen. Dabei steht neben der Integration digitaler Anwendungen zur Organisation des Haftalltags vor allem der Einsatz im Bildungsbereich im Vordergrund.

Insassen und Bedienstete in einer Teilanstalt wurden zu diesem Zweck mit mobilen Geräten (Tablets) ausgestattet und haben Zugang zu eigens zur Verfügung gestellten digitalen Informations-, Kommunikations- und Bildungsangeboten. Hierzu zählen u.a. die Möglichkeit E-Mails zu versenden und zu empfangen oder gezielte Internetfreischaltungen zu nutzen.

Das IBI ist im Unterauftrag des mit der Projektumsetzung betrauten Fraunhofer-Instituts für Offene Kommunikationssysteme an diesem Projekt maßgeblich beteiligt

Leistungen des IBI

  • Entwicklung und Betrieb einer Nutzeroberfläche (Plattform)
  • Recherche und Bereitstellung von Inhalten für Bildung, Freizeit und Soziales
  • Pädagogische Begleitung und Workshops mit Bediensteten und Gefangenen
  • Evaluation der Maßnahmen

Laufzeit

  • Seit März 2017

Auftraggeber

Kontakt

Morten Hendricks

Morten Hendricks

Geschäftsführer

Diplom-Medienberater

030 - 330 99 89 03
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